|
||||||||||||||
| 1836 |
Archäologische Grabungen |
|||||||||||||
![]() |
||||||||||||||
| 1954 | ||||||||||||||
![]() |
||||||||||||||
| Zu sehen gibt es den Ring heute im Museum für Naturkunde und Vorgeschichte in Dessau. (Askanische Str./ Museumskreuzung) Für Interessierte besteht die Möglichkeit eine Kopie des Rings (in Gold oder Silber) bei Goldschmiede Meister Stieler (in 06862 Roßlau, Dessauer Str.) käuflich zu erwerben. |
||||||||||||||
| 1835 | ||||||||||||||
![]() |
||||||||||||||
![]() |
||||||||||||||
| Bei baubegleitenden archäologischen Ausgrabungen auf der Burg wurde der wohl älteste Treuering Deutschlands im Gewölbe Spinnstobbe entdeckt. Als Motiv zeigt dieser einen stilisierten Handschlag. Dies galt bei den Germanen als Treuesymbol. Zu diesem Ring erzählt man sich folgende Sage: Der Treuering gehörte vermutlich Gertrudis von Vorest, die um 1262 auf der Burg lebte. Sie war die Tochter des Ritters Werner von Vorest und heiratete später den damaligen Burgherren Fredericus Schlichting. Nicht überliefert ist jedoch wie die teure Dame das gute Stück verlor. Aber der Verlust scheint folgen zu haben. Irgendwann haben zwei Männer nachts in der verlassenen Burg Steine gestohlen. Ihnen begegnete eine Frau, die heulend mit einem Schlüsselbund rasselnd durch die Gemäuer streifte. Der Volksmund spricht seit dem von der Ahnenfrau Gertrudis, die in Vollmondnächten durch die Burg schwebt und nach einem Schatz sucht. |
||||||||||||||